Praxis für präventive und
innovative Zahnheilkunde

Dr. Poth & Partner

 

Zahnärzte
Dr. Jochen Poth
ZA Sönke Deutschmann
Dr. Alexander Dietzel

Implantate

Gutes Lachen - mit sicheren Alternativen zum herkömmlichen Zahnersatz

  • Verliert man einen Zahn so bietet ein Implantat einezeitgemäße Lösung.
  • Der herkömmliche Ersatz durch eine Brücke hat den Nachteil, dass zur Stabilisierung Nachbarzähne beschliffen werden müssen und damit gesunde Zahnsubstanz verloren geht.

Was ist ein Zahnimplantat?

  • Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingepflanzt wird.
  • Auf den Implantaten können Einzelkronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden. Die Farbe und Form werden den übrigen Zähnen angepasst.
  • In der Kombination von Funktion und Aussehen kommt man dem natürlichen Vorbild – einem gesunden Gebiss – mit Implantaten am nächsten.
  • Selbst bei zahnlosen Kiefern lassen sich mit Implantaten die Funktion und das äußere Erscheinungsbild wiederherstellen.
Ein Zahn fehlt — Ein Implantat hat gegenüber einer Brücke den Vorteil, dass Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen.
Mehrere Zähne fehlen — Die fehlenden Zähne werden durch Implantate ersetzt, auf die eine Brücke aufgesetzt wird. Nachbarzähne bleiben voll erhalten.
Sehr viele oder alle Zähne fehlen — Mit mehreren Implantaten haben Teil- oder Vollprothesen, herausnehmbar oder festsitzend, einen festen Halt.

Welche Vorteile besitzt ein Zahnimplantat?

  • Ein Implantat ist meist aus Titan, einem sehr gut verträglichen Metall.
  • Implantate ersetzen fehlende Zähne.
  • Sie schließen einzelne Zahnlücken, ohne dass dabei (wie beim Schluss durch eine Brücke) die gesunde Zahnsubstanz der Nachbarzähne beschliffen werden muss.
  • Durch das Setzen von Implantaten wird es oft möglich, einen festsitzenden Zahnersatz zu integrieren, wo sonst nur ein herausnehmbarer Zahnersatz (Prothese) möglich wäre.
  • Für einzelne und mehrere fehlende Zähne geeignet.
  • Ein möglicher Knochenschwund kann durch Belastung verhindert werden.
  • Für jedes Alter geeignet.
  • Verbessert das Kauen und Sprechen.
  • Der optische Eindruck entspricht dem natürlicher Zähne.

Wohlbefinden und Lebensqualität.

  • Gesunde Zähne sind ein wesentlicher Bestandteil von Lebensqualität – das merkt man vor allem dann, wenn Zähne fehlen. Das persönliche Wohlbefi nden hängt entscheidend davon ab, ob man kraftvoll kauen und ohne Probleme trinken kann, deutliches Sprechen keine Mühe macht und man nicht bloß hinter vorgehaltener Hand lachen kann.
  • Ihr Zahnarzt setzt sein ganzes Können dafür ein, die natürliche Funktion und das Aussehen Ihrer Zähne dem ursprünglichen Zustand anzugleichen. Häufig sind sogar Verbesserungen möglich.
  • Die moderne Zahnmedizin bietet unterschiedliche Möglichkeiten für individuellen Zahnersatz. Häufig sind auch Kombinationen mehrerer Techniken sinnvoll.
  • Für hervorragende Ergebnisse sorgt das Implantieren künstlicher, aus Titan gefertigter Zahnwurzeln, die fest mit dem Zahnersatz verbunden werden.

Knochenaufbau

Wenn Zähne im Kiefer fehlen, baut der Körper den an diesen Stellen unbelasteten Knochen ab. So kann es vorkommen, dass zum Zeitpunkt einer geplanten Implantation nicht mehr genügend Knochenmaterial zur Verfügung steht, um das Implantat sicher im Kiefer zu verankern. In diesen Fällen muss vor der Transplantation der Knochen wieder aufgebaut werden – man spricht von einer Augmentation. Hierfür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.


Knochenanlagerung

Handelt es sich um einen lediglich geringfügigen Knochenmangel kann die entsprechende Region durch Einpflanzung von Knochenmehl oder Knochenersatzmaterial verstärkt werden. Das Knochenmehl wird häufig während der Operation gewonnen, indem es während des Bohrens aufgefangen wird. Manchmal wird es mit Knochenersatzmaterial gemischt, um damit den Kieferknochen zu verbreitern. Eine Membran schützt den Augmentationsbereich, so dass der Knochen ungestört einheilen kann. Häufig werden Membranen verwendet, die vollständig vom Körper abgebaut werden und somit nicht operativ entfernt werden müssen.


Kieferknochenspreizung und Distraktionsosteogenese

Ist der Kieferknochen zu schmal, kann er durch eine Spreizung oder Distraktionsosteogenese verbreitert werden. Hierbei wird der Knochen durch eine Operation auseinandergetrennt. Aufgrund der Spreizung bildet der Körper neue Knochensubstanz, die den entstandenen Spalt füllt. Bei der Distraktionsosteogenese wird zusätzlich eine Vorrichtung eingearbeitet, mit dessen Hilfe der Spalt im Kiefer Tag für Tag ein wenig erweitert werden kann.


Knochentransplantation

Bei der Augmentation durch Knochentransplantation wird körpereigener Knochen, beispielsweise aus dem Kinn-, Schädel- oder Beckenbereich, zur Transplantation genutzt. Der Vorteil des Eigenknochens liegt darin, dass er vom Körper nicht als Fremdkörper abgestoßen wird und auch Patienten mit fortgeschrittenem Knochenschwund Implantate erhalten können. Die Operationsstelle wird mit speziellen Schrauben fixiert und kann so ungestört heilen. Der neue Knochen wird häufig mit einer Membran bedeckt. Aufgrund des größeren Aufwands und des entstehenden Defekts am Ausgangsknochen ist dieser Eingriff mit einem stationären Krankenhausaufenthalt verbunden.

Sinuslift

Bei dieser Sonderform des Knochenaufbaus wird der Kieferhöhlenbogen durch Einlagerung von Knochen oder Knochenersatzmaterial angehoben. Im Oberkieferseitenzahngebiet bietet ein Sinuslift häufig die einzige Möglichkeit, eine Grundlage zu schaffen, in der Implantate sicher verankert werden können. Unterschieden wird zwischen dem äußeren und dem inneren Sinuslift. Beim erstgenannten Verfahren wird unter Vollnarkose die Kieferhöhle über die Mundhöhle im Bereich der Wange eröffnet, um den Knochen einbringen zu können. Bei der inneren Variante wird Knochenmaterial durch das Implantatbohrloch unter die Innenhaut der Kieferhöhle gedrückt. Die Kieferhöhle selbst bleibt hierbei ungeöffnet.

Dreidimensionale Implantatplanung

Die dreidimensionale Implantatplanung bietet gegenüber der herkömmlichen Methode einige wichtige Vorteile. Herkömmliche Röntgenaufnahmen sind zweidimensional und liefern in schwierigen Ausgangssituationen nicht genügend Informationen.

Durch die moderne Digitale Volumentomographie (DVT) stehen uns dreidimensionale Röntgenaufnahmen zur Verfügung, die eine genaue Beurteilung des Kieferknochens erlauben. So lassen sich beispielsweise die Knochenstärke und der Verlauf von Nervenbahnen im Vorhinein genau bestimmen. Die Planung der Implantatgröße und -positionierung kann auf diese Weise perfektioniert werden.


Die Vorteile der dreidimensionalen Planung im Überblick:

  • Knochendicke und -beschaffenheit sowie der Gewebezustand können besser berücksichtigt werden
  • Der vorhandene Knochen wird bestmöglich ausgenutzt, so dass vorbereitende Maßnahmen zum Knochenaufbau häufig nicht nötig sind
  • Durch die Anfertigung einer Schablone können die Implantate minimalinvasiv und noch einfacherer platziert werden
  • Die moderne DVT-Technik ist deutlich strahlungsärmer als die für diese 3D-Planung häufig verwendete Computertomographie (CT)
  • Insgesamt wird der Eingriff noch sicherer, einfacher und angenehmer für den Patienten

 

So funktioniert die dreidimensionale Planung:

Mithilfe der Digitalen Volumentomographie werden eine Reihe von Einzelbildern erstellt, die durch ein Computerprogramm zu einem dreidimensionalen Abbild Ihres Kiefers zusammengesetzt werden. Diese Aufnahmen werden befundet und daraufhin der Eingriff virtuell am Bildschirm simuliert und geplant.

Implantatpflege

Um ein Implantat zu erhalten, ist eine gute Mundhygiene sehr wichtig. In der Regel reicht die tägliche Zahnpflege auch für die Reinigung der Implantate aus.

Tipps zur Pflege von Implantaten:

  • Reinigen Sie Ihr Implantat täglich mehrmals gründlich mit Zahnbürste und Zahnpasta. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass zu häufiges Putzen mit zu starkem Druck dem Implantat und dem Zahnfleisch auch schaden kann. Bürsten Sie deshalb zwei- bis dreimal täglich sanft und ausgiebig. Eine geeignete Putztechnik zeigen wir Ihnen gerne in unserer Praxis.
  • Verwenden Sie Hilfsmittel wie Zahnseide und Zwischenraumbürstchen. Damit erreichen Sie auch Nischen und Zahnzwischenräume, wo sich Bakterien genauso anlagern wie auf den Zahnoberflächen. Benutzen sie die Bürstchen aber nur, wenn sie leicht durch Ihre Zahnzwischenräume gleiten.
  • Um Ihre Implantate dauerhaft zu erhalten sind regelmäßige professionelle Zahnreinigungen empfehlenswert. Hier können auch Beläge entfernt werden, die Sie mit Ihrer häuslichen Pflege nicht erreichen.

Wie erkennen Sie, ob Sie Ihre Implantate richtig gepflegt haben?

  • Nach der Pflege sollten Sie mit der Zunge keine Beläge mehr spüren können. Das heißt, dass sich Ihre Zahnoberflächen sehr glatt anfühlen.
  • Das Zahnfleisch und die Interdentalpille – der Zahnfleischzipfel zwischen den Zähnen – ist fest und hat eine blass rosa Farbe. Wenn Sie das Zahnfleisch mit Ihrer Bürste unter normalem Druck berühren, sollte es nicht bluten. Falls es jedoch blutet oder geschwollen ist sollten Sie unsere Praxis aufsuchen, da dies Zeichen für eine Zahnfleischentzündung sein können.

 

Bei allen Fragen zu Implantaten und ihrer Pflege sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gern!

  • ISO9001 2000
  • DGZI - Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V.